Die Wahrscheinlichkeit an Olympischen Spielen teilnehmen zu können bzw. zu dürfen ist deutlich geringer, als bei den meisten anderen Sportveranstaltungen, weil sie nur alle vier Jahre veranstaltet werden. Um so höher ist für alle teilnehmenden Sportler auch die Ehre bei dieser Veranstaltung an der Start gehen zu dürfen. Außerdem hat man als Olympiasieger seinen Titel auf jeden Fall mindestens immer 4 Jahre sicher, während man bei jährlich veranstalteten Sportevents seinen Titel viel öfter verteidiegn muss.
Aus diesem Grund planen alle Sportler ihr Training und ihre Sportwettkämpfe schon lange Zeit voraus, um für die Olympischen Spiele, bzw. die Qualifikation dafür, besonders auf einem Leistungshoch bzu sein. Der große Unterschied bei der Teilnahme an den Olympischen Spielen im Vergleich zu Weltmeisterschaften ist es, dass die Qualifikationsnormen der einzelnen Athleten nicht vom Veranstalter dem IOK (Internationales Olympisches Kommitee) vorgegeben, sondern von den nationalen Verbänden.
Somit kann also jeder nationale Verband selbst bestimmen, ob er Athleten zu den Olympischen Spielen entsenden will, ohne dass die Athleten eine bestimmte Olympianorm erfüllen zu müssen. So ist zwar dann in den Wettkämpfen, das Leistungsgefälle der Athleten oftmals sehr groß, weil auch sogenannte "Exoten" teilnehmen. Für solche Athleten steht aber nicht der Sieg, oder die sportlichen Ehre im Vordergrund, sondern allein das "Erlebnis Olympia", und der olympische Gedanke.
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